Materialuntersuchungen im Bestand

Zentrum für Materialkunde von Kulturgut

Mitarbeit im Arbeitskreis:
„1960+"
im Netzwerk Baukultur Niedersachsen

Der Arbeitskreis 1960+ beschäftigt sich neben der Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen und der Vernetzung bereits tätiger Protagonisten, mit den Möglichkeiten der Förderung von Architektur und Städtebau dieser Zeit. Ihre Akzeptanz soll mit dem Anliegen der Erhaltung und Stärkung verbessert werden.

www.baukultur-niedersachsen.de

Mitarbeit im Arbeitskreis:
„Niedersachsen: SO ist Fachwerk!"
im Netzwerk Baukultur Niedersachsen

Hinter dem in Großbuchstaben geschriebenen SO verbirgt sich der Südosten Niedersachsens. Diese Region stellt die an Fachwerkbauten reichste Kulturlandschaft des Bundeslandes dar. In den letzten 25 Jahren wurden viele dieser Gebäude einer grundlegenden Instandsetzung bzw. Inwertsetzung unterzogen. „Best-Practice-Beispiele“ sollen in diesem Arbeitskreis aufgearbeitet werden. Neben Handreichungen soll vor allem ein Netzwerk für allgemeine Fragestellungen entstehen.

www.baukultur-niedersachsen.de

DBU-Projekt „Entwicklung und modellhafte Anwendung von Konservierungsstrategien zum Erhalt anthropogen geschädigter Schieferwandbehänge am Beispiel der Fassade des Mönchehauses in Goslar“

Aufgaben und Ziele

Das Mönchehaus ist ein bedeutendes Fachwerkgebäude aus der erstenHälfte des 16. Jahrhunderts im Kernbereich der Goslarer Altstadt. Das Mönchehaus und sein für Goslar typischer Wandbehang in Tonschiefer sind prägende Bestandteile des Welterbes. Das unterschiedlich stark geschädigte Schiefermaterial steht für modellhafte Untersuchungen zur Verfügung, die der Substanzerhaltung und Denkmalpflege dienen.

Die Ziele sind:

  • Zerstörungsfreie bzw. –arme Untersuchung zur Charakterisierung des Materials, des Zustands sowie zur Wiederverwendung und Konservierung.
  • Anwendung und Praxistest innovativer zerstörungsfreier Messverfahren und Prüfmethoden.
  • Definition materialkundlicher Kriterien für die Wiederverwendung, den Austausch und die Anforderungen an das Austauschmaterial sowie für die Konservierung.
  • Erprobung und Entwicklung von beispielhaften Konservierungsmethoden für den Goslarer Schiefer mit Übertragbarkeit auf andere vergleichbare Objekte im Harz und darüber hinaus.
  • Möglichkeit der mittel- und langfristigen Zustandskontrolle der Schieferplatten nach ihrer Wiederanbringung an die südöstliche Mönchehausfassade als beispielhafte Maßnahme der Denkmalpflege und als Lehrbeispiel für die Restaurierung im Handwerk sowie auch für die Ausbildung akademischer Restauratoren.

Laufzeit

2014-2017

Bewilligungsempfänger

Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge

Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim

MIB & ZMK GmbH & Co. KG, Rinteln

Skasa-Restaurierung, Wolfenbüttel

Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen / Amtliche Materialprüfanstalt der Freien Hansestadt Bremen – Analytische Baustoffmikroskopie

Kooperationspartner

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Hannover